Kürzeste Verschlusszeit

Nun erhöhte ich noch die Empfindlichkeit auf ASA 1600 um eine noch kürzere Verschlusszeit zu erreichen.

Aber selbst das 1/8000 Sek. reicht nicht aus.

Immerhin könnt Ihr die Flügel einzeln erkennen.

Aber warum steht ein Flügel vorne und der andere hinten ?

Am Schlitzverschluss (Effekt: ovale Reifen) kann es nicht liegen, denn ich fotografierte mit elektronischem Verschluss.

Oder werden hier die Sensorpunkte seriell abgefragt ?

Kommentare 3

  • Der Flügelschlag von Insekten ist nicht nur eine Auf- und Abbewegung der Flügel, sondern sie rotieren dabei auch. Ich denke das sie auch in der Lage sind die Bewegung asynchron durchzuführen, um zu steuern. Die Flügel sind auch sehr flexibel und biegbar.
    Ein Hochleistungswunder was du hier aufgenommen hast.


    Wissenschaftler habe sich über Jahrzehnte den Kopf zerbrochen warum Hummeln überhaupt fliegen können. Die recht kleinen Flügel passen nicht zum relativ schweren Körpergewicht von 1,2 g. Die Flügel bestehen aus einem extrem elastischen Protein "Resilin". Durch die Biegsamkeit werden an der Flügelspitze tornadoartige Luftturbulenzen erzeugt, die den nötigen Unterdruck erzeugen. Doch die Hummel hat noch ein Ass im Ärmel (Flügel). Als einziges Insekt hat sie im oberen Drittel des Flügels eine Knickstelle, wodurch noch mehr Biegung entsteht, plus 8 % mehr Auftrieb. Hightech in Vollendung ...

    • Du brauchst unbedingt eine Hochgeschwindigkeitskamera! :D

    • Danke lieber Rick für Deine prima Erklärungen.

      Ich befürchtete schon ich könne von der S-Form der Flügel auf die Anzahl der Reihen von Sensopunkten schließen, die nacheinander eingelesen werden. :-)


      Mit der Hochgeschwindigkeitskamera hast Du völlig Recht. :-)

      Vobei ich gerade nachschaute und 1/16.000 Sek macht meine Kamera doch - aber wohl nur im mechanischen Modus !!