Leica M3


Die erste Kamera mit M-Bajonet war die 1954 von der Firma Leitz vorgestellte Leica M3. Sie wurde von Leitz bis 1966 gebaut. Besonderes Merkmal der M-Reihe war ihr Meßsucher mit einer fest eingestellten Vergrößerung. Noch heute gilt die Leica M3 unter vielen Fotographen als eine der besten Kameras. Sie wurde gerne von Reportage-Fotographen genutzt und hat damit zur Dokumentation der Zeitgeschichte beigetragen. Für damalige Verhältnisse war sie jedoch für den kleinen Bürger unerschwinglich.


Leider steht diese begehrte Kamera nicht in meinem Regal, sondern existiert nur auf dem virtuellen Papier und besteht nur aus Vektoren die im Affinity Designer gezeichnet wurden. Fast könnte man es für ein Foto halten. Ein schönes Beispiel dafür, welches Potential im Affinity Designer steckt. Viele Stunden Arbeit stecken darin.

Die Leica ist im August 2017 entstanden. Einige Freunde fragten wie ich das Objektiv erstellt habe. Hierzu habe ich die Einzelteile als Ringe separat gezeichnet und übereinander gelegt. Nachfolgende Grafik zeigt den Aufbau in einer Art Explosionsschema.


Nach unzähligen Stunden und akribischer Kleinarbeit war sie schließlich fertig. Danke für's reinschauen und ich wünsche Euch viel Inspiration und Kreativität.


Kommentare 2

  • Beeindruckend.

    Nicht nur die Nacharbeit. Ich denke, es gehört auch viel Übung und Phantasie dazu, eine Idee oder ein Bild überhaupt in diese Einzelteile zerlegen zu können, um sie dann in Vektoren zu verwandeln und wieder zusammen bauen zu können.

    • Danke Andrea für dein Feedback. Ich hatte vor Jahren schon mit dem Open Source Programm Inkscape geübt. Es gab da einige Einschränkungen die ich jedoch im Affinity Designer nicht mehr hatte. Bei einem solchen Projekt sollte die Struktur, Schatten, Lichtpunkte studiert und geübt werden. Oftmals steht man vor der Herausforderung ein Detail möglichst realistisch darzustellen, weiß aber noch nicht wie. Diese Momente gab es sehr oft.